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 Papier statt Plastik

Wolf Nudeln ist WELTWEIT der erste Nudelhersteller, der auf diese neuartige Verpackungstechnik setzt. Nach rund 11 Jahren Entwicklungsarbeit (Wolf ist seit fast drei Jahren dabei), haben der Verpackungsmaschinenhersteller Bosch und der Papierproduzent BillerudKorsnäs eine Alternative zur Verpackung von Nudeln im Plastikbeutel entwickelt.

Wolf Nudeln ist WELTWEIT der erste Teigwarenerzeuger, bei dem diese neuartige Technologie zum Einsatz kommt. Für die Erzeugung des Spezialpapiers mit besonders langen Fasern wird Fichtenholz aus aktiver und regenerativer Forstwirtschaft verwendet. Der Wald generiert während der Wachstumsphase einen großen CO2 Speicher für unsere Umwelt. Für einen geschlägerten Baum werden 4 neue gepflanzt.

Die 500g Packung im Beutel aus Papier gibt es derzeit in den Sorten: Fusilli, Penne, Farfalle, Bandnudeln breit & kurz, Fadennudeln kurz, Maccronelli, Hörnchen gerippt, Fleckerl, Muschel und Makkaroni kurz.

Papier statt Plastik ist ein wichtiger Schritt zur Reinhaltung von Flüssen und Meeren und zur Vermeidung von Micro- und Nanopalstik, das über FIsche und andere Lebewesen in die Nahrungsmittelkette gelangt.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. EFRE Logo

 

 

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Wolf ist in Österreich der einzige Nudelproduzent, der alle seine Teigwaren mit frischen Eiern aus den eigenen Hühnerstallungen produziert. Durch den einmaligen Energiekreislauf mit eigenem Hühnerstall und der seit 2010 eigenen Biogasanlage sind wir energieautark und dafür 2013 mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet worden.

Die Bereitstellung der elektrischen und vor allem der thermischen Energie für die Produktion kommt völlig ohne klimabelastende fossile Brennstoffe oder kritische Kernenergie aus. Zusätzlich tragen durch kürzeste Transportwege, durch Anbau und Ernte des Hartweizens in Niederösterreich sowie Vermahlung und Teigwarenproduktion ind Südösterreich zum Umweltschutz bei.

 

BiogasSchemaWolf

Mit einer eigenen Biogasanlage, in welcher elektrische Energie und Abwärme produziert werden, kann ein vollständiger Produktionskreislauf bis hin zur Düngung der Äcker geschlossen werden:

  1. Die angeschlossene Landwirtschaft liefert das Futter für die Hühner

  2. Die Hühner (ausschließlich in Bodenhaltung in den eigenen Hühnerstallungen) legen die Eier für die Nudelproduktion

  3. Die Ausscheidung der Hühner und Grünsilage vergären in einer technisch weltweit neuartigen Anlage (1) zu Biogas

  4. Mit dem gewonnenen Biogas wird durch einen Generator Strom für die Nudelproduktion erzeugt

  5. Die Abwärme und Kühlwärme des Motors wird - wie in einer Zentralheizung - für die Trocknung der Nudeln verwendet

  6. Das Gärendprodukt der Biogasanlage wird als natürlicher Dünger wieder auf das Feld ausgebrach

 

Zum Thema Umweltschutz gibt es auch einen sehr interessant beschriebenen Artikel in der Zeitschrift "Erneuerbare Energie" (ARGE Erneuerbare Energie) mit dem Titel: Abfall als Wertstoff zur Energieerzeugung / Energieautarkie in der Teigwarenproduktion

 

(1) Bei dieser Anlage sind zwei Vorfermentoren (Hydrolysebehälter) vorgeschaltet. Im ersten wird Grasschnitt mit Hühnermist eingebracht. Durch den geringen pH-Wert von 4,5 - 5,5 werden die Makromoleküle (Celulose, Stärke bzw. Amylose, Amylopektin) in kleinere Zuckermoleküle zerlegt und in den zweiten Behälter gepumpt. Dort wartet der "energiereiche" Sud, bis er in den Hauptfermentor gepumpt und vergoren wird. Das entstehende Gas wird vom Generator zur Stromerzeugung angesaugt, ein "Gassack" gleicht eventuellen Gasmangel aus, eine Abfackelungsanlage allfälligen Gasüberdruck.